Veranstaltungen im 2. Quartal 2021

Vorträge

PROFESSOR DR. ÉTIENNE FRANÇOIS,, Berlin, und PROFESSOR DR. CLEMENS KLÜNEMANN, Ludwigsburg:
Erinnern, Verdrängen, Vergessen – Sigmaringen und die deutsch-französischen Erinnerungsorte
Montag, 19. April 2021 Uhr, 20:00 Uhr
(ONLINE-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturforum Sigmaringen und der Abteilung Staatsarchiv Sigmaringen des Landesarchivs Baden-Württemberg)

VERBINDLICHE ANMELDUNG unter Angabe der vollständigen Adresse und Telefonnummer vom 29. März – 14. April 2021 PER EMAIL an
stasigmaringen@la-bw.de

(Die im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung für den 19. April 2021 vorgesehene STADTFÜHRUNG mit DR. OTTO H. BECKER, Sigmaringen, auf den Spuren der Vichy-Regierung in Sigmaringen FÄLLT AUS)


DR.. EDWIN ERNST WEBER, Sigmaringen:
Von den Schwierigkeiten des Erinnerns – Zum Umgang mit NS-Unrecht im regionalen und lokalen Umfeld
Montag, 10. Mai 2021, 20:00 Uhr im
(ONLINE-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturforum Sigmaringen und der Abteilung Staatsarchiv Sigmaringen des Landesarchivs Baden-Württemberg)

VERBINDLICHE ANMELDUNG unter Angabe der vollständigen Adresse und Telefonnummer bis 7. Mai 2021 PER EMAIL an
stasigmaringen@la-bw.de

Weitere Informationen und die Zugangsdaten für die Teilnahme werden nach der Anmeldung rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung elektronisch zugestellt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


DR. VOLKER TRUGENBERGER, Sigmaringen:
„alle tag zwaimal zu kirchen“ – Formen spätmittelalterlicher Frömmigkeit bei den schwäbischen Hochadelsfamilien Zollern in Hechingen, Zimmern in Meßkirch, Werdenberg in Sigmaringen und Trochtelfingen sowie Waldburg in Scheer
Dienstag, 22. Juni 2021 Uhr, 20:00 Uhr
(ONLINE-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Abteilung Staatsarchiv Sigmaringen des Landesarchivs Baden-Württemberg)

VERBINDLICHE ANMELDUNG unter Angabe der vollständigen Adresse und Telefonnummer vom 31. Mai – 16. Juni 2021 PER EMAIL an
stasigmaringen@la-bw.de

 

II. Führung

DR. VOLKER TRUGENBERGER, Sigmaringen:
Baldenstein, eine Burg der Salierzeit bei Gammertingen

CORONA-BEDINGT MUSS DIE FÜR DEN 7. MAI 2021 ANGEKÜNDIGTE FÜHRUNG VERSCHOBEN WERDEN. EIN NEUER TERMIN STEHT NOCH NICHT FEST.

 

Neue Ausgabe der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte erschienen

Das traurige Kapitel „Kinderhexenprozesse“ in der Geschichte der hohenzollerischen Fürstentümer im 17. Jahrhundert, als mehrere Kinder wegen angeblicher Hexerei hingerichtet wurden, arbeitet Johannes Dillinger von der Universität Oxford in dem jüngst erschienen Doppelband 55/56 der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte auf. Dillingers Aufsatz ist einer von acht Beiträgen in dem 376 Seiten umfassenden Doppelband, der im Buchhandel für 39 Euro erworben werden kann (ISBN 978-3-17-038134-6).

Grundlegend neue Erkenntnisse zu den verwandtschaftlichen Verflechtungen der frühen Eginonen (Grafen von Urach), der Grafen von Achalm und der Welfen im 11. und frühen 12. Jahrhundert veröffentlicht Jürgen Scheff. Er arbeitet die Bedeutung der Grafen von Urach, der Eginonen, heraus und deutet deren verwandtschaftliche Beziehungen zu den Grafen von Zollern an. Diese Bezüge, die in die Anfangszeit der Hohenzollerndynastie reichen, sollen in einem zweiten Teil, der in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte erscheint, eingehender dargestellt werden.

Zur Baugeschichte der Burg Falkenstein bei Thiergarten im oberen Donautal präsentiert Wolfgang Teyke neue Überlegungen. Die Bau- und Gartengeschichte des ehemaligen Dominikaner-Terziarinnenklosters Binsdorf wird von Isabel David und Timo Raible umfassend dargestellt.

Martin Zürn stellt die Frage „Aufklärung oder Oberschwaben?“

Eine exemplarische Studie zum Schicksal von jüdischem Kunstbesitz anhand der Hohenzollern-Sammlung des Hechinger Textilfabrikanten Carl Löwengard legt Marius Golgath vor. Carl Löwengard, der sich seiner hohenzollerischen Heimat tief verbunden fühlte, hatte eine beachtliche Sammlung von Kunstwerken mit hohenzollerischen Motiven und eine umfangreiche Bibliothek mit 300 Druckwerken zu Hohenzollern angelegt. Der Besitz Löwengards wurde im Dritten Reich arisiert. Ein wichtiges Ergebnis des Aufsatzes ist die Feststellung der restitutionsrechtlich einwandfreien Eigentumsrechte des heutigen Hohenzollerischen Landesmuseums und des Kreisarchivs Sigmaringen an den Sammlungsgegenständen und der Bibliothek.

Unter dem Titel „Heimatlieder und Bombentrichter“ beschäftigen sich Rolf Vogt und Joachim Streit mit dem 1938 fertiggestellten Fliegerhorst bei Grosselfingen/Bisingen und mit der Luftwaffe in Hechingen, wo 1939/40 der Stab eines Fliegerkorps stationiert war. Eingebunden war der Flugplatz in die Vorbereitung des Zweiten Weltkriegs, insbesondere des Kriegs gegen Frankreich. Auch der Luftkrieg, der im Luftraum über der Region ausgetragen wurde, sowie die Bomber- und Tieffliegerangriffe im Großraum der Zollernalb werden in diesem mit bisher unbekanntem Bildmaterial illustrierten Aufsatz behandelt. Abschließend wird die Nutzung des Flughafengeländes und der dazugehörenden Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht.

Auf Pläne des Architekten Rudolf Schwarz zu einer umfassenden baulichen Umgestaltung des Klosters Beuron aus den Jahren 1958/59 ist Johannes Werner im Archiv des Erzbistums Köln gestoßen.

Die Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte wird vom Hohenzollerischen Geschichtsverein herausgegeben. Schriftleiter sind Dr. Volker Trugenberger, der frühere Leiter des Staatsarchivs Sigmaringen, und Dr. Andreas Zekorn, der Leiter des Kreisarchivs Zollernalbkreis. Für Mitglieder des Hohenzollerischen Geschichtsvereins ist der Bezug der Zeitschrift im jährlichen Mitgliedsbeitrag von 30 Euro enthalten.


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